Das haben die 2. Klassen gemacht

 

 

Vorab eine Übersicht über die Aktivitäten der zweiten Klassen:


 

Im Oktober fand in den Klassen ein gemeinsames Frühstück statt, sowie ein Unterrichtsgang zum Karlsfelder See.

 

 

Im November kochten die zweiten Klassen Gemüsesuppe. Außerdem statteten sie dem Bezirksmuseum Dachau einen Besuch ab, um die Ausstellung zur Esskultur zu erleben.


 

Im März stand ein Kinobesuch im Rahmen der Dachauer Kinotage auf dem Programm.

 


 

Für den Rest des Schuljahres sind noch ein Piratenfest (zum Abschluss des Schreibschriftlehrgangs), eine Fahrt in den Augsburger Zoo, sowie eine Lesenacht geplant.



 

 

 

 

 

Besuch von einem „Schulsammy“

 

 

 


In den 2. Klassen stand in den letzten Wochen das Thema „Haustiere“ auf dem Stundenplan.


Die Kinder erfuhren einiges über die Haltung von Katze und Hund.

 

Besonders aufregend war der Besuch von einem wirklichen Hund in der Klasse 2a. Frau Haugg brachte ihren Samojeden (Schulsammy) mit und die Schülerinnen und Schüler konnten hautnah erleben, wie man sich diesem Tier gegenüber ohne Angst richtig verhält.



 

 

 

 

 

 

 

Du bist, was du isst

 

Woher kommt eigentlich das Sprichwort "kleine Brötchen backen"? Wie sah es auf den Esstischen der Adeligen aus? Was gab es in den vergangenen Jahrhunderten für Bauernkinder zu essen? Wie wird Butter hergestellt?

 

Das sind nur einige der Fragen, denen die Schüler aller 2. Klassen der Grundschule Dachau Augustenfeld im Rahmen der "Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit", die in den bayerischen Schulen vom 17.-21.10.2011 stattfand, auf den Grund gingen.

 

Beim Besuch der Sonderausstellung "EssKultur" im Dachauer Bezirksmuseum durften wir einen Blick auf drei standesgemäß gedeckte Esstische der adelig-höfischen, bürgerlich-städtischen und bäuerlich-ländlichen Kultur des 18. und 19. Jahrhunderts werfen. Dabei erfuhren wir beispielsweise, dass Zucker so wertvoll war, dass er in mit Schlössern gesicherten Schatullen aufbewahrt wurde. Das vergoldete Geschirr an Adelshöfen unterschied sich deutlich von der großen Steinzeug-Eintopf-Schüssel für alle Familienmitglieder, die wir auf dem bäuerlichen Esstisch entdeckt hatten. Wir nahmen erstaunt zur Kenntnis, dass in den vergangenen Jahrhunderten eine Schweigepflicht am Esstisch für Kinder mancher Stände gang und gäbe war und exotische Früchte, die wir heute in jedem Supermarkt kaufen können, einen wahren Schatz und Zeichen von Reichtum darstellten.

 

Im zweiten Teil unseres Ausflugs war dann Muskelkraft gefragt. In der Remise des Gebäudes durften wir selbst Butter rühren. Die Kinder der Klasse, die sich nicht gerade an der Rührkurbel betätigten, schnitten währenddessen Schnittlauch, Radieschen und Kresse klein. Die fleißige Arbeit wurde mit einer leckeren Brotzeit belohnt, bei der wir unsere selbst hergestellten Butterbrote mit einem Glas Buttermilch (ebenfalls selbst gerührt) genüsslich verspeisten. Zum Glück galt für uns dabei am Tisch keine Schweigepflicht!