Das haben die ersten Klassen gemacht:

 

 

 

Vorab eine Übersicht über die Aktivitäten der ersten Klassen:


 

Im September fand die Aktion "Bio-Brotbox" verbunden mit einem gesunden Frühstück in den Klassen statt. Außerdem wurden die ADAC-Westen verteilt.

 

 

Im Oktober stattete eine erste Klasse dem Obergrashof einen Besuch ab.

 

Im November besuchten alle ersten Klassen das Gärtnerplatztheater in München zu einer Vorstellung der "Omama im Apfelbaum".

 

 Im Dezember fanden diverse Vorleseaktionen statt.

 

Im Februar besuchte eine erste Klasse die BMW-Welt.

 

Im März stand ein Kinobesuch im Rahmen der Dachauer Kinotage auf dem Programm. Eine erste Klasse bereitete außerdem ein Pausenbrot wie anno dazumal zu.

 

 

Für den Rest des Schuljahres sind noch Unterrichtsgänge zur Wiese, Kinderführungen im Schloss Schleißheim oder Schloss Nymphenburg, ein Ausflug zum Karlsfelder See und ein Besuch im Bezirksmuseum geplant.

 

 

 

 

Kleine Kurfürsten und Kurfürstinnen

 

Am 28. Juni 2012 durften die Kinder der Klasse 1b eine Führung im Neuen Schloss Schleißheim mitmachen. Was gab es da nicht alles zu entdecken: riesengroße Gemälde des Erbauers Max Emmanuel, seiner Vorfahren und Nachkommen, reich mit Blattgold verzierte Stühle und Tische, riesige Wandteppiche, endlose Treppen, der Blick auf den wunderschönen Garten und noch vieles mehr. Die Dame, die uns durch das Schloss führte, wusste auf kindgerechte Art viele spannende Geschichten dazu zu erzählen. Die Betten der Kurfürstin und des Kurfürsten wurde bestaunt, weil sich davor, ganz nach dem Vorbild des französischen Sonnenkönigs, ein Zaun befand. Die kleinen Besucher probierten zur allgemeinen Belustigung aus, wie ein standesgemäßer Hofknicks aussehen musste.

Im Anschluss an die Führung durften wir noch im Schlossgarten picknicken und die kleinen Besucher konnten sich austoben, bevor uns der Bus wieder nach Dachau brachte.



 

 

 

 

 

 

 

 

Pausenbrot wie anno dazumal

 

Am Freitag, den 16.März 2012 wurde in der Klasse 1b eifrig gebuttert. Unter Anleitung von Frau Meier, die ein originales antikes Butterglas mitbrachte, durfte jedes Kind mithelfen und kräftig kurbeln, um aus Sahne Butter herzustellen. Parallel dazu wurde die Kresse, die wir in unserem Klassenzimmer angepflanzt hatten, unter der Aufsicht einer anderen Mutter geerntet. Fleißige Kinderhände schnitten Kresse und mitgebrachten Schnittlauch klein. Andere wiederum mischten mit einer weiteren Mutter Limonade nach einem alten Rezept zusammen. Unsere selbstgemachte Butter und die Kräuter aßen wir anschließend auf frischem Brot, das von einer Mutter gestiftet worden war.

Einstimmig stellten alle Kinder fest, dass selbstgemachte Butter sehr viel besser schmeckt, als gekaufte Butter. Sie stellten jedoch auch verwundert fest, wie viel Arbeit dahintersteckte, wenn früher die Butter noch selbst gemacht wurde.


Vielen lieben Dank an die Mamas!



 

 

 

 

 

 

Fleißige Autobauer in der Klasse 1b


Am 03.02.2012 besuchte die Klasse 1b einen Workshop der BMW-Welt München zum Thema „Alles bewegt sich“. Während der Busfahrt kamen wir unserem Ziel nur sehr langsam näher. Endlich angekommen, hatten die Kinder Gelegenheit, im Junior Campus in Gruppen kleine Autos zu entwerfen und zusammenzubauen. Die kleinen Monteure zogen dazu eine werkseigene Montur an, was ihnen sichtlich Spaß machte. Da wurde eifrig gemalt, geklebt, geschraubt und gehämmert. Am Schluss durften wir unsere Kunstwerke mit in die Schule nehmen.



 

 

 

 

 

Die Klasse 1b und dreiunddreißig Pfannkuchen

 

Zu Faschingszeit ist vieles möglich! So können in dieser Zeit auch Pfannkuchen einen Faschingsball besuchen. Wer das nicht glauben kann, der hätte zur Faschingszeit, am 25. Januar 2012 in unserer Klasse 1b zu Besuch sein müssen. Dann nämlich befassten wir uns intensiv mit dem Gedicht „Dreiunddreißig Pfannkuchen“ von Erika Engel. Was wurde in unserer Klasse nicht alles über Pfannkuchen geredet. Gibt es Kinder, die keine mögen? Wer macht die besten Pfannkuchen? Wie schmecken die Pfannkuchen am besten?

Und so wie die Pfannkuchen im Gedicht von hungrigen Kindern verspeist werden, so wurden dann auch bei uns Pfannkuchen gegessen. Mit Marmelade und Puderzucker schmeckten sie uns besonders gut!



 

 

 

 

 

Die Omama im Apfelbaum



Auch in diesem Schuljahr besuchten die ersten Klassen wieder eine Vorstellung des Theaters am Gärtnerplatz in München. Ende November stand „die Omama im Apfelbaum“ auf dem Programm.
Zwei große Busse brachten die Kinder und zahlreiche Begleitpersonen zum Theater. In der Kinderoper von Elisabeth Naske, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Mira Lobe und Susi Weigel  geht es um einen Jungen, namens Andi, der sich nichts sehnlicher wünscht, als, wie alle anderen Kinder, eine Oma zu haben. Er trifft seine ausgedachte Omama immer dann, wenn er sich mal wieder im Apfelbaum versteckt, weil ihn die Eltern oder die strenge Nachbarin Frau Säuerlich nerven. Die Omama im Apfelbaum unternimmt mit dem Jungen viele lustige Sachen. Als dann eines Tages die ältere Frau Fink nebenan einzieht, fasst Andi so viel Zutrauen zu ihr, dass er sie als Ersatzoma akzeptiert und merkt, dass beide Seiten, Jung und Alt, voneinander lernen können.

Die wunderbar inszenierte Kinderoper begeisterte unsere Schülerinnen und Schüler und auch das abwechslungsreiche Bühnenbild gefiel den kleinen Zuschauern. Für viele Kinder war es der erste Besuch in einem richtigen Theater und in einer Opernaufführung. 


Foto: www.digitalefotokunst.de
Foto: www.digitalefotokunst.de

 

 

Die Kinder der Klasse 1b haben aufgeschrieben,

was ihnen besonders gut gefallen hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Natur erleben auf dem Obergrashof

 

 

An einem wunderschönen, aber eisig kalten Oktobermorgen brachte uns, die Klasse 1b, der Bus frühmorgens zum Obergrashof.

Dort wurden wir von der Diplom-Biologin Frau Ingeborg Hamzehi und zwei Mitarbeiterinnen des Obergrashofes begrüßt.

 

Nachdem die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt worden war, durfte der eine Teil der Klasse Gemüse ernten. Fleißige Kinderhände ernteten Mais, Bohnen und kleine Kürbisse. Dabei konnten wir feststellen, dass sich die Kürbispflanze unkrautartig über die Beete schlängelt. Ein riesiger brauner Frosch besuchte uns und wurde staunend betrachtet. Nach der Erne wurden Beete von wildwachsenden Pflanzen freigelegt und wir durften Stiefmütterchen-Beete anlegen.

Der andere Teil der Gruppe machte einen Rundgang über den Obergrashof und besuchte zum Beispiel die Schafe. Diese waren gerade mit Karotten gefüttert worden und hatten orangene Schnauzen. Die großen Rinder flößten den Kindern Respekt ein. Aus der Kompostieranlage dampfte es und in den Gewächshäusern war es gemütlich warm. Dort erfuhren wir Interessantes über die Kresse-Anzucht, untersuchten Blumenkohl-Pflanzen und erschnupperten, dass die Zitronen-Verbene noch besser riecht als die Zitronen-Melisse. In riesigen Lagerhallen beobachteten wir, wie Gemüse gewaschen und zum Verkauf verpackt wird.

 

In der Brotzeit ließen es sich alle Kinder schmecken; danach wurden die Gruppen getauscht.

 

Zum Abschluss des Vormittags aßen wir gemeinsam Pellkartoffeln und roten Mais. Dieser schmeckt übrigens noch viel besser als gelber Mais!